Montag, 9. Juni 2014
Wie aber soll ich´s tun?
zeitgenosse, 11:34h
Das dann ja doch vorteilhafte an existenziellen Nöten ist, dass sie ganz andersartige Sichtweisen schmerzhaft provozieren - was ja ` hervorlocken ´ heißt.
Wie kam´s?
Eindeutig sinnvoll ist die Kurzversion, die in der Formel " Beziehungsende herbeigeführt" bereits genügend Denk-Stoff generiert.
Als Hinterbliebener mach ich mich nun erstmal auf die Suche nach mir selbst. Dabei muss ich nach reichlich vertaner Zeit feststellen, dass meine " bessere Hälfte " nicht die verlassene ist, sondern die outgesourcte! Alles, ne, nicht alles, aber vieles, was an mir, da ich in der äußeren Hülle " Mann " leiblich unterwegs bin, weiblich leben könnte, habe ich an die ehemalige bessere Hälfte abgetreten. Ob das doof war? Die Antwort auf die Frage bringt keinen Erkenntniszuwachs, denn es ist, wie es ist. Also, wie erlange ich hier die Hoheit zurück? Wie belebe ich das Weibliche in mir? Nicht als Psychogefasel, sondern, was muss und will Mann im 21. Jahrhundert an sich selbst als weibliches verwirklichen? Absolut irrelevant ist alles, was im Bereich Haushaltung anzusiedeln wäre. Das kann ich komplett selbst, ich suche das Weibliche in mir, nicht die Fortsetzung von Hotel Mama. Auch meine Gestaltung in Form von Kleidung, Mode, steht außer Frage. Dito die Wohnungseinrichtung. Was mich interessiert, was ich suche, ist (unterdrückt/abgewürgt/ausgegliedert) Weibliches in mir. Also keinerlei Transvestitentum, oder sonstiges transiges, sondern was gehört als weibliches zum modernen Mann? Denn, kaum getrennt, machte sich ein Mangel spürbar bewusst. Der ist durch das Alleinverbringen der Nächte auch nur stümperhaft genähert; mir fehlt ja nicht nur ein weiblicher Körper, mir fehlt das Gefühl, dass wir zusammen als Mann und Frau ein Mensch waren. Und genau das möchte ich jetzt - eingeschränkt, falls es überhaupt möglich ist - selbst tun, das möcht` ich sein. Aber wie werd` ich das?
Wie kam´s?
Eindeutig sinnvoll ist die Kurzversion, die in der Formel " Beziehungsende herbeigeführt" bereits genügend Denk-Stoff generiert.
Als Hinterbliebener mach ich mich nun erstmal auf die Suche nach mir selbst. Dabei muss ich nach reichlich vertaner Zeit feststellen, dass meine " bessere Hälfte " nicht die verlassene ist, sondern die outgesourcte! Alles, ne, nicht alles, aber vieles, was an mir, da ich in der äußeren Hülle " Mann " leiblich unterwegs bin, weiblich leben könnte, habe ich an die ehemalige bessere Hälfte abgetreten. Ob das doof war? Die Antwort auf die Frage bringt keinen Erkenntniszuwachs, denn es ist, wie es ist. Also, wie erlange ich hier die Hoheit zurück? Wie belebe ich das Weibliche in mir? Nicht als Psychogefasel, sondern, was muss und will Mann im 21. Jahrhundert an sich selbst als weibliches verwirklichen? Absolut irrelevant ist alles, was im Bereich Haushaltung anzusiedeln wäre. Das kann ich komplett selbst, ich suche das Weibliche in mir, nicht die Fortsetzung von Hotel Mama. Auch meine Gestaltung in Form von Kleidung, Mode, steht außer Frage. Dito die Wohnungseinrichtung. Was mich interessiert, was ich suche, ist (unterdrückt/abgewürgt/ausgegliedert) Weibliches in mir. Also keinerlei Transvestitentum, oder sonstiges transiges, sondern was gehört als weibliches zum modernen Mann? Denn, kaum getrennt, machte sich ein Mangel spürbar bewusst. Der ist durch das Alleinverbringen der Nächte auch nur stümperhaft genähert; mir fehlt ja nicht nur ein weiblicher Körper, mir fehlt das Gefühl, dass wir zusammen als Mann und Frau ein Mensch waren. Und genau das möchte ich jetzt - eingeschränkt, falls es überhaupt möglich ist - selbst tun, das möcht` ich sein. Aber wie werd` ich das?
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